Freitag, 20. November 2015

Nächstenliebe

Manchmal ist Nächstenliebe ein paar Armstulpen für einen unbekannten Menschen zu stricken...

Ein kleines Mädchen, dass gerne so Armstulpen hätte, wie sie meine Tochter immer trägt.

Montag, 16. November 2015

Update: 5 zu 2 fasten

Jetzt faste ich seit fast einem Jahr gut 2x pro Woche. Mein Wunschgewicht hatte ich bereits im Juni erreicht. Momentan halte ich mein Gewicht, in dem ich in einer Woche lang 1 Tag faste & in der anderen Woche 2 Tage faste (immer im Wechsel).

Beim letzten Check up beim Arzt waren meine Blutwerte perfekt. Mein Hausarzt war regelrecht erstaunt, denn diese Ergebnisse hatte er nicht erwartet. Kein Hinweis auf Diabetes, erhöhte Blutfettwerte (Cholesterin) o.ä.. Ebenso ist mein Blutdruck im Normbereich. Es ist schon erschreckend, wenn der Durchschnitt der Bevölkerung in meiner Altersklasse, bereits krankhaft veränderte Blutwerte aufweist.

Ende Februar waren meine Maße:

Gewicht -3 kg
Taille -6 cm
Hüfte -7 cm
Oberschenkel -3 cm

Heute:
 
Gewicht -7 kg
Taille -8 cm
Hüfte -14 cm
Oberschenkel -5 cm


Mein Mann hatte leider einen Rückfall & trotz fasten 6 kg zu genommen.

Ursache: zu viele Süßigkeiten!!! 

Das geht natürlich gar nicht. Die beste Methode bringt nichts, wenn man zu viel Zucker zu sich nimmt!

Dennoch hat er durch das Fasten bis heute 11 kg abgenommen. Also -1 kg pro Monat. Worüber wir sehr glücklich sind.

Der Warnschuß auf der Waage hat ihn auch wieder wachgerüttelt. Manche Einsichten muß man sich dann doch mühsam aneignen. ;  )

Wir werden natürlich weiter fasten, denn unabhängig von der Gewichtsabnahme, sind die gesundheitlichen Vorteile bemerkenswert. Wir sind fitter, wacher & aktiver. Unsere Blutwerte sind optimal. Wir sind deutlich gesünder als früher. D.h. die Infektanfälligkeit hat sich bei mir um ca. 90% gesenkt! Bei meinem Mann hat sich sein chron., allergisches Asthma zu 85% verbessert. Früher mußte er jeden Tag Medikamente nehmen - heute nur noch in Ausnahmesituationen. Früher konnte er ohne Medikamente nicht das Haus verlassen - heute verreist er sogar ohne Medikamente.

Und all diese gesundheitlichen Vorteile sind so einfach zu erreichen.





Ein Mütze für Papi

Papi wünschte sich sehnlichst ein gut sitzende Mütze & genau so eine hat er jetzt auch bekommen. Eigentlich, wollte ich ihn Weihnachten damit überraschen aber er so ungeduldig...

Deshalb hat er sie jetzt schon bekommen. Genau nach seinen Wünschen gestrickt: nicht zu locker & in schwarz mit weinroten Streifen.


Donnerstag, 22. Oktober 2015

Kunterbuntes zwischendurch Gestricksel

Ach ja, ich liebe es fröhlich bunt & dieser Schal läßt sich wunderbar nach Lust & Laune stricken oder eher: wie es die Baustelle zuläßt.

Einfach nur 2 Reihen in anthrazit meliert & 2 Reihen mit Farbverlaufwolle.


Dienstag, 13. Oktober 2015

Schnelles Shirt

Was tun wenn die Schwipp-Cousine ein echt lässiges Shirt träg?

Genau: mal flott den Schnitt abzeichnen & sich auch zwei lässige Shirts nähen.

Zum Glück habe ich immer genug Stöffchen übrig.




Das fertige Probeshirt: der Halsauschnitt muß etwas weiter ausgeschnitten werden & die Länge etwas gekürzt. Ansonsten bin ich sehr zufrieden.

Dienstag, 6. Oktober 2015

Kreatives Chaos

Was macht frau, wenn sie auf dringend benötigte Stoffe wartet?
Kreatives Chaos!
Aus diesem wunderbaren Bio-Jersey mußte ich unbedingt noch mal etwas fürs Krümelkind nähen. Die Qualität ist einfach super. Der "alte" Schlafie sieht immer noch wie neu aus, obwohl er sehr oft gewaschen wurde...
Da wir ordentlich gewachsen & mittlerweile eine Prinzessin sind, sind Schlafanzüge uncool geworden. Wir wollen jetzt Nachthemden tragen, so wie die Mama (ich weiß nicht schön, aber sooo gemütlich). 

Schnitt: Erbsenprinzessin Lieblingsshirt (ordentlich verlängert)
Größe: 98 auf 116/122 verlängert

Passt perfekt & wird sicher noch mal genäht.





13.10. Edit:

Weil es so schön war - gleich noch eins hinterher. ;  )

Ein Schleifchen kommt natürlich auch noch daran...




Dienstag, 8. September 2015

Wenn´s Brot mal wieder nicht gelingt...

Dann macht man Schmand-Gemüse-Fladen daraus...

Die sind zwar super-lecker ändern aber nichts an meinem aktuellen Frust. Hätte ich keine Kinder (denen ich ja ein Vorbild sein muß...), hätte das Brot gestern echt fliegen gelernt!


Arrrghhh.... Schon wieder ist dieses Sch...Brot nicht aufgegangen! Ich könnte k....!!!

Das Schlimme ist, dass ich nicht weiß, was ich falsch mache. Alles läuft super bis ich den Sauerteig, dass dritte mal füttere & ihn danach ca. 20 Std. ruhen lassen. Dann ist irgendwie die Luft draussen. Der Teig geht einfach nicht richtig auf.

Selbst mit zusätzlicher Hefe will der Mist nicht ordentlich aufgehen.
Ich halt mich streng an das Rezept, habe mir extra einen Backstein, sowie ein Backthermoter gekauft & trotzdem klappt es einfach nicht.

Ich glaube, ich muß mal eine Brotbackpause einlegen & anschließend mal ein anderes Rezept ausprobieren.




Freitag, 21. August 2015

Sauerteigbrot selbst backen

Vor ca. 3 Wochen habe ich heimlich, still & leise eine Sauerteigkultur zum Brot backen angesetzt.

Inzwischen ist Brot Nr. 3 fertig & ich habe endlich etwas Muße, euch davon zu berichten. Fragt mich nicht, wie ich auf die verrückte Idee gekommen bin Sauerteigbrot selbst zu backen...

Das muß irgendwie an meiner Neugierde liegen, Dinge einfach mal auszuprobieren. ;  )

Wobei mich das Brot backen, schon seit langem reizt & ich in der Vergangenheit, schon ein paar Hefebrote gebacken hatte.

So, langsam wirds auch mit dem Sauerteig....

Brot Nr. 3 ist fertig. Diesmal ging der Sauerteigansatz schon richtig gut, so dass ich etwas übermütig wurde & den Teig ohne Hefe angesetzt habe.

Hätte ich besser lassen sollen. Da ich die Hefe, dann doch nachträglich unterkneten mußte. Dadurch ist der Teig auch nicht ganz so gut gegangen aber das Brot sieht schon mal deutlich besser aus als beim letzten Mal!

Beim nächsten Brot wirds besser.

diese Woche:

 mein Anstellgut

 Sauerteigansatz
 das will mal ein Brot werden ;  )

das fertige Brot (Brot III)


letzte Woche:

Sauerteigansatz

das fertige Brot (Brot II)

Donnerstag, 20. August 2015

Nie wieder Shampoo: die dritte Woche

Kurzes Zwischenfazit:

Ich glaube, ich habe meine Haarwaschroutine nun fürs erste gefunden. Da meine Haare sehr, sehr stark fetten, kommt WO z.Z. nicht für mich in Frage. Damit fühle ich mich z.Z. auch einfach nicht wohl.

Ich liebe Haare waschen & solange ich natürliche Mittel verwende ist das auch vollkommen in Ordnung für mich.


Meine aktuelle Haarwaschroutine:

- warten bis sie richtig fettig sind (dauert ca. 4 bis 5 Tage)

- am Abend vor der Haarwäsche 1 Tropfen Arganöl in die Längen einmassieren

- am nä. morgen die Haare dünn mit Lavaerde einpudern, gründlich bürsten

- in der Zwischenzeit koche ich mir einen Kräuter-Haar-Tee für die Rinsespülung & rühre mir
Vollkornroggenmehl-Shampoo an

Ich liebe meinen herrlich duftenden Kräutertee & das Roggenshampoo & entsprechend zelebriere ich die Haarwäsche.

Natürlich geht auch die schnelle Variante: einpudern, Roggenmehlshampoo & Essigrinse.

Nach knapp 4 Wochen no poo & einigen Experimenten, sehen meine Haare inzwischen sehr erholt & toll aus. Ganz weich & zartduftend.

Für die Zukunft schaue ich jetzt einfach mal, wie sich meine Haare mit dieser neuen Pflege weiter entwickeln werden & werde versuchen, die Haarwäsche nach & nach hinaus zu zögern.

Meine Haare vor ca. 3 - 4 Wochen:




Meine Haare heute:




P.S.: Die Haare meiner Tochter pflege ich übrigens inzwischen ganz ähnlich.

Das sie dickes, eher trocknes, leicht wellige Haare hat. Bürste ich ihre Haare jeden Tag sehr gründlich. Bei Bedarf verteile 2-4 Tropfen Arganöl in ihren Haaren (könnte ich bei meinen Haaren nie machen, so wie die fetten *schmunzel*). Mit Roggenmehl wasche ich ihre Haare nur nach Bedarf  - vielleicht alle drei Wochen mal. Nach dem Baden oder Duschen gibt es jedoch eine Kräuter-Rinse-Spülung damit sich die Haare leichter kämmen lassen.

Auch die Haare meiner Tochter werden immer schöner.

Kaum zu glauben, welchen wirkungslosen, chemischen Mist wir uns vorher in die Haare geschmiert haben...

Donnerstag, 6. August 2015

Nie wieder Shampoo: update

Kleines Zwischen-Update von meinen Haaren.

Gestern waren sie schon wieder extrem ölig & ich entschloß mich, diesmal Lavaerde als Trockenshampoo zu verwenden. Die Lavaerde habe ich ganz dünn mit einem Puderpinsel auf den Haaransatz aufgetragen & meine Haare anschließend sehr gründlich gebürstet. Das Ergebnis war gleich null. Meine Haare waren unverändert ölig. Dummerweise kam jetzt noch ein Juckreiz hinzu aber da ich dringend etwas im Garten erledigen mußte, hatte ich mir die Haare nur schnell zusammen gebunden.

Nach einem harten Tag im Garten, brauchte ich dringend eine Dusche & meine Haare eine Wäsche, alleine schon, um die restl. Lavaerde wieder los zu werden...

Ich schwankte zwischen water only & Roggenmehl.

Mein Ziel ist, auf lange Sicht gesehen, nur noch mit Wasser & Rinse zu waschen. Aber meine aktuelle Sebumproduktion läßt das z.Z. noch nicht zu. Weshalb meine Tendenz erstmal in die Richtung geht, einen milden, natürlichen Shampoo-Ersatz zu verwenden, bis sich die Sebumproduktion etwas reguliert hat & dann die Waschabstände zu erhöhen.

Vor no Poo habe ich mir 2x pro Woche die Haare mit Shampoo gewaschen & sehr selten mal eine Spülung verwendet. Jetzt versuche ich 1x Woche ein Shampoo-Ersatz & eine Rinse.

Das Roggenmehl als Shampoo-Ersatz hat mir sehr gut gefallen, auch wenn das erste Waschergebnis nicht so überzeugend war. Deshalb habe ich mir noch mal eine Portion angemischt. Diesmal habe ich das Roggenmehl-Shampoo zuerst auf den Hinterkopf aufgetragen & gut einmassiert, dann über die restl. Haare verteilt. Diesmal war das Ergebnis echt klasse, das ganze Fett war draussen, was sicher auch an der Lavaerde lag, die ich noch in den Haaren hatte.

Fazit: vielleicht braucht mein Roggenmehl-Shampoo einen Lavaerdeanteil?

Das werde ich beim nä. Mal auf jeden Fall einmal austesten!

Hier das Ergebnis am nä. Morgen:

 Die Haare sind luftig & locker, wie nach einer herkömmlichen Shampoo-Wäsche

& langsam wird deutlich, dass die unteren Längen sehr trocken sind. D.h. ich muß mir etwas überlegen, wie ich diese ein wenig pflegen kann.
Ein Besuch beim Friseur wird in Kürze sicher notwendig werden.



Montag, 3. August 2015

Nie wieder Shampoo: die zweite Woche

Update nach einer weiteren Woche ohne Shampoo; ca. zwei Wochen nach meiner letzten Shampoowäsche.

Wir ihr euch vielleicht erinnern könnt, hatte ich mir am letzten Sonntag meine Haare mit Natron & einer Essigrinse gereinigt.  Deshalb gebe ich an dieser Stelle, noch mal ein kurzes Fazit:

Die Natronwäsche hat die Haare wirklich sehr gut entfettet aber...
ich fand sie zu stark dosiert & das spürte ich auch auf der Kopfhaut. Jucken, brennen, trocken = nicht gut.

Deshalb, wenn jemand seine Haare mit Natron waschen möchte, dann seid bitte vorsichtig mit der Dosierung!

Ich denke, die Hälfte meiner Dosierung ist schon mehr als ausreichend.
Und Natron bitte nur mit max. lauwarmen Wasser anrühren (max. 45°C).

Im Laufe der letzten Woche sind meine Haare ultra ölig geworden - fettig konnte man das schon gar nicht mehr nennen...

Die Woche war echt hart. Mit dermaßen öligen Haaren sehnt man sich wirklich sehr nach einer Haarwäsche & man fragt sich jeden Tag: warum mache ich das eigentlich??? Aber ich wollte wenigstens 1 Woche warten, bevor ich meine Haare wieder wasche. Mein Ziel ist eine natürliche, ökologische Haarpflege, die weder mir, noch meiner Umwelt schadet. Natürlich spielt auch meine Neugierde eine große Rolle: ob sowas wirklich funktioniert. Und da ich verrückt genug bin, wird es ausprobiert. ;  )

Gestern stand dann (endlich) meine grob geplante Haarwäsche auf dem Programm. Diesmal mit Roggenmehl & einer Kräuter-Essigrinse.

Roggenmehlshampoo:

- 2 bis 4 EL Vollkornroggenmehl auf 100 bis 200 ml Wasser (je nach Haarlänge/Dicke)
- ca. 1-2 Std. quellen lassen
- in die Haare massieren & gut verteilen, dann ca. 5 bis 10 min. einwirken lassen

Essig-Kräuter-Rinse: 

- 2 Stängel Salbei
- 2 Stängel marrokanische Minze
- 2 Stängel Zitronenmelisse
- 1 Stängel Rosmarin
- 1 l Wasser (die Kräuter mit dem kochenden Wasser übergießen & ziehen lassen bis der Kräutersud abgekühlt ist)
- 1 EL Apfelessig (in den abgekühlten Sud geben)

Einfach herrlich, wie so ein Kräutertee für die Haare duftet! Wer mag kann ihn auch gerne trinken (ohne Apfelessig, wobei dieser auch nicht schadet) diese Teemischung ist sehr erfrischend.

Das Ergebnis war durchwachsen. Ca. 50% weniger Fett auf in den Haaren. Oben/hinten sind sie noch sehr fettig. Vorne ok. Die unteren Längen sind sehr gut geworden. Das Gefühl auf der Kopfhaut ist sehr angenehm; mal abgesehen vom Restfett-Gefühl, welches sich hoffentlich, in ca. 4 bis 8 Wochen legen wird.

Die Umstellungphase von Shampoo auf natürliche Haarpflege nennt man auch gerne Ekelphase. In dieser Zeit stellen die Talgdrüsen (hoffentlich) ihre Talgproduktion um. Die Phase dauert ungefähr 4 bis 8 Wochen. Bei manchen auch deutlich länger & bei einigen "funktioniert" es gar nicht. Bzw. die Kopfhaut produziert weiterhin zu viel Talg (Fett). Aber auch wenn die Kopfhaut weiterhin übermäßig Talg produziert, ist eine chemiefreie Haarpflege dennoch die gesündere Alternativ & sicher sinnvoll.

Vorher:

1 Woche lang nur gebürstet & extrem ölig



Nachher:

man sieht, dass sich das Fett nicht ganz gelöst hat





Samstag, 1. August 2015

Nie wieder Plastik: Haarpflege

Wie ihr vielleicht bemerkt passiert hier gerade sehr, sehr viel.

Umweltschutz & eine natürliche Lebensweise lagen mir schon immer am Herzen, nur war die Umsetzung bisher eher mühselig. Vieles wußte ich schlichtweg auch nicht. Aber inzwischen gibt es einige Blogger, die die gleichen Ziele haben, so dass man voneinander lernen kann & Wege aufgezeigt bekommt, die man vorher nicht kannte. Das ermutigt mich, einfach daran anzuknüpfen & euch von meinen Lösungen zu berichten.

Unter der Rubrik "Nie wieder Plastik" findet ihr in Zunkunft viele Beiträge, wie & wo ich meinen Plastikverbrauch reduziere. Es geht mir nicht darum, Plastik zu 100% zu verbannen oder jegliches Plastik so schnell, wie möglich aus meinem Haushalt zu entfernen. Das wäre weder sinnvoll, noch nachhaltig! Sondern darum, es nach & nach zu reduzieren. Sachen, die ich aussortieren möchte & die noch gut erhalten werden weitergegeben. Ich werde auch einige Sachen aus Plastik behalten, weil sie für mich einen guten Nutzen haben. Nach dem Leitsatz:

Die beste Ökobilanz haben Sachen, die lange genutzt werden!

Heute tausche ich meine alte, kaputte Haarbürste gegen eine neue hochwertige aus Holz ein. Ganz plastikfrei wird meine Haarpflege nicht werden aber der Kunststoffanteil wird deutlich reduziert.

Vorher:


Nachher:
 

Bürste & Lockenkamm wurden ausgetauscht.  Der kleine, braune Plastikkamm darf bleiben. Neu hinzu kommt eine Bürste mit Naturborstenanteil für die No-Poo Haarpflege & eine Bürstenhexe (Bürstenreiniger). 

Das die neuen Haarpflegesachen auch deutlich hübscher aussehen, muß ich vermutlich nicht erwähnen. ;  )


Freitag, 31. Juli 2015

Frische Kräuter bitte schön!

Was brauchen echte Hexen? Ausser einen Besen?

Richtig! Kräuter.

Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, Ton-Blumenkästen zu bekommen, die auch eine vernünftige Größe haben. Da es mir wichtig ist, die Kräuter in Küchennähe zu haben, brauchte ich leider doch wieder Blumenkästen, obwohl ich eigentlich keine Topfpfanzen mehr haben wollte. Aber mein Garten ist recht klein & die einzige Alternative wäre gewesen, mein Staudenbeet zu opfern, welches ich erst letztes Jahr frisch angelegt hatte.

Plastik-Kästen kamen natürlich nicht in Frage, da man nie weiß, welche ungesunden Stoffe diese im Laufe des Gebrauchs abgeben werden & welche dann wiederum von meinen Kräutern aufgenommen werden. Außerdem belasten Kunststoffe schon viel zu sehr unsere Umwelt, so dass man diese, so gut man kann, meiden sollte.

Nach langer Odysse, durch 5 Gartencenter (!) fand ich dann endlich Blumenkästen, die halbwegs groß & tief genug waren, damit die Kräuter halbwegs gut wachsen können. Mal sehen, ob sie wirklich ausreichen. Sonst muß ich mir doch große aus dem Web bestellen, was natürlich deutlich teuer sein wird, als meine Baumarktlösung.

Mein Kräuter-Starter-Kit besteht aus Oregano, Thymian, Liebstöckel, Schnittlauch, glatte Petersilie,
Estragon, Rosmarin & Majoran. Im Staudenbeet versteckt sich auch noch ein Salbei.

Diese Kräuter brauche ich sehr oft zum Backen, Kochen, Heiltees & für frische Kräuter-Zitronen-Rinsen (für die shampoofreie Haarwäsche). Deshalb bin ich sehr froh, sie jetzt frisch vorrätig zu haben.





Montag, 27. Juli 2015

Umweltverträgliche Spüllappen

Vielleicht kennt ihr das Problem: Plastik überall, wo man geht & steht...

Kaum ein Bereich in unserem Leben, der nicht von Kunststoffen dominiert wird.

Ahhh, das nervt mich schon lange aber irgendwie lebt man dann doch damit & ärgert sich insgeheim.

Doch dann sah ich einen Bericht über Prof. Dr. M. Braungart & war faziniert von seiner Idee, alltägliche Dinge zu produzieren, die entweder vollständig biologisch abbaubar oder wiederverwertbar sind.

Inspiriert von seiner Idee & den Ärger über den vielen Plastikmüll habe ich mir neue Spüllappen genäht. Nebenbei brauche ich auch dringend Spüllappen für unser Mittelalterhobby. Zum Glück hatte ich noch Leinenreste, in grob & fein, übrig. Leinengarn habe ich auch immer vorrätig. So, dass ich problemlos Spüllappen nähen konnte, die nach Gebrauch einfach kompostiert werden können.

Meine Spültücher sind ca. 30x30 cm groß & ich habe sie mit einem Fetonstich umsäumt.

Material:

- Leinen in grob & fein (am besten ungebleicht)
- Leinengarn (am besten ungebleicht)



  

Nach dem Nähen habe ich sie auch gleich mal getestet. Leinentücher gegen Microfasertücher.

Fazit: die Leinentücher reinigen genauso gut, wie ein Microfasertuch. Egal ob groben Schmutz oder schmierige Glasflächen. Ebenso brauchte ich kein Reinigungsmittel. Ein wenig Wasser reicht vollkommen aus.



Sonntag, 26. Juli 2015

Nie wieder Shampoo?

Angefixt durch einen Facebookpost, mußte ich es ausprobieren: meine Haare ohne Shampoo (no poo) zu waschen.

Ganz ehrlich? Dass, das funktionieren soll habe ich nicht geglaubt!

Aber ich bin von Natur aus zu neugierig, um es nicht zu probieren & zu verlieren hatte ich nichts. Meine Haare sind sehr fein & dünn & fetten leider extrem. Zur Zeit wasche ich mir 2x pro Woche die Haare mit dem Kräutershampoo von Aldi & bei Bedarf die Birke-Salbeispülung von Alverde.

Die notwendigen Zutaten hatte ich auch zufällig im Haus:

- Natron (1 EL auf 100ml Wasser)
- Essig (1 EL auf 500ml Wasser)

Das Natron werde ich beim nä. Mal noch etwas mehr verdünnen (1 EL auf 120 bis 150ml). Da hatte ich den Eindruck, dass es doch etwas zu konzentriert war. Die Rinse kann man auch deutlich verfeinern, z.B. mit verschiedenen Kräutern (Tee, Sud), auf die Kopfhaut & Haare abgestimmt, was dann sicher auch noch einen feinen Duft ergeben wird. Essig riecht nun mal sauer aber der Essiggeruch verfliegt auch spätestens nach den Trocknen.

Vorher:

Sorry, ihr müßt jetzt echt stark sein, meine Haare sind widerlich fettig. *schäm*




Nachher:

einfach nur wow - ich finde die Bilder sprechen für sich... 





By the way, die natürliche Haarwäsche war ein voller Erfolg & ich werde euch weiter davon berichten. Es gibt noch einige interessante, natürliche Haarwasch-Methoden zum Ausprobieren...


Donnerstag, 16. Juli 2015

Vegan backen? Ist gar nicht schwer!


Krümelkindchens Geburtstagskuchen war meine vegane Back-Premiere.

Ich hatte schon Sorge, dass es nicht funktionieren würde. Das wäre eine Schande um die guten Zutaten. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also backen ohne Eier. Bis vor kurzem unvorstellbar für mich. Aber da ich inzwischen weiß, dass auch veganes Essen richtig lecker schmeckt & ganz einfach zu zubereiten ist. Habe ich mutig dem Mixer geschwungen...


Der Kuchen ist richtig lecker geworden & man schmeckt keinen Unterschied zu einem herkömmlichen Kuchen. Der Unterschied ist, dass für diesen Kuchen kein Tier leiden mußte.

Vielleicht hat ja einer Lust den Kuchen nach zu backen.

Schoko-Nuss-Kuchen

250 g gemahlene Mandeln, Kokosraspel oder Haselnüsse
250 g Mehl
235 g Rohrohrzucker (man kann auch weißen Zucker nehmen)
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Msp. Zimt
3 EL dunkles Kakaopulver
50 g Margarine (Alsan)
2 Eier
150 ml Sojamilch
130 ml Espresso

Das es ein Kinderkuchen werden sollte, habe ich den Espresso durch Sojamilch ersetzt & 1 Pck. Schokotropfen hinzugegeben.

Momentmal, werdet ihr jetzt sicher denken. Eier? Wieso Eier?

Ja, es gibt ein ganz simple vegane Alternative, um Eier beim Backen zu ersetzen:

Sojamehl!

Sojamehl wird aus Sojabohnen hergestellt. Bohnen bestehen größtenteils aus Eiweiß.
Das ist das Geheimnis.

Und so geht das: 1 veganes Ei = 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser




 Viel Spass beim Nachbacken!

Sonntag, 24. Mai 2015

Eva goes vegetarisch!

Wie ihr wißt, mache ich schon seit einiger Zeit 5:2. Was zuerst nur dazu diente, schnell ein paar lästige Kilos los zu werden, entwickelt nun ein erstaunliches Eigenleben.

Mit 5:2 erwachte das Bedürfnis nach gesünderem Essen wieder in mir & ich fing wieder an vermehrt zu kochen. Gleichzeitig stellte ich fest, dass mich Fastfood auf einmal gar nicht mehr reizte. Waren Pommes, Currywurst, Mayo früher mein wöchentliches Suchtessen (ich mußte das wirklich 1x pro Woche essen!), so lockt es mich heute gar nicht mehr hinter dem "Ofen" hervor. Ganz im Gegenteil...
Diese minderwertige, billige, geschmacklose Pampe, welche oftmals in alten, ranzigen Fett & schmuddeligen, schmierigen Imbissstuben gegart wird, ekelt mich mittlerweile an. Bäääähhhh!

Hinzu kommt, dass ich mich schon lange mit dem Gedanken beschäftige, weniger Fleisch zu essen. Es sind die üblichen Gründe: Tier- & Umweltschutz & auch gesundheitliche Aspekte.

Natürlich werde ich nicht von heute auf morgen zur Vegetarierin. Dieser Weg braucht einfach Zeit. Mein erstes Ziel ist erst mal, zwei vegetarische/vegane Tage pro Woche einzuführen. Der nächste Schritt wird vermutlich darauf hinaus laufen, zu Hause vegetarisch zu leben & in der Öffentlichkeit "normal" zu essen. Was ich gar nicht möchte, sind diese Fleisch-Ersatzprodukte (Tofu, Seitan), denn das hieße ja, mir würde etwas fehlen, was ja nicht der Fall sein sollte.

Für mich war es eher eine Kopfsache, mich von den Gedanken zu befreien, dass zu einer vollständigen Mahlzeit ein Stück Fleisch gehört!

Dieser Gedanke hat mich schon sehr lange Zeit blockiert & ebenso die Gedanken, dass vegetarische Kost Verzicht bedeutet, einseitig ist & Mangelerscheinungen verursacht...

Alles Blödsinn!

Jede Art von einseitiger Ernährung kann Mangelerscheinungen verursachen.

Warum sollte vegetarische oder vegane Kost schlechter sein, als "normale" Kost?

Mit diesem neuen Gedankenansatz habe ich nun angefangen mich ins vegetarische bis vegane Abenteuer zu stürzen, immer mit dem Ziel, einer gesunden, vielfältigen, genußvollen Ernährung; die obendrein das Tierleid veringert & unsere Umwelt entlastet. Darüber hinaus möchte ich auch meinen Kindern ein Vorbild sein & ihnen zeigen, dass man auch im Einklang mit der Natur gut leben kann.

Und so sieht die Umsetzung bei uns aus; vegane Küche am WE.

Gemüse Couscous mit Datteln:

 viele, frische Zutaten, zu 95% Bio-Produkte, alternativ Produkte aus der Region
das Krümelkind hilft fleissig beim Schnippeln
und probiert, ob die Zutaten auch wirklich schmecken *schmunzel*
Schade, dass ihr es nicht riechen könnt. Aber alleine schon beim Kleinschneiden zog ein herrlicher Duft, durch die Küche. Nach Zitrone, Ingwer & orientalischen Gewürzen... wunderbar!
der Marinadensud
das viele, leckere Gemüse
 alles kommt noch mal in den Ofen

Anschließend wird es mit Couscous gegessen. Fazit: superlecker!