Sonntag, 24. Mai 2015

Eva goes vegetarisch!

Wie ihr wißt, mache ich schon seit einiger Zeit 5:2. Was zuerst nur dazu diente, schnell ein paar lästige Kilos los zu werden, entwickelt nun ein erstaunliches Eigenleben.

Mit 5:2 erwachte das Bedürfnis nach gesünderem Essen wieder in mir & ich fing wieder an vermehrt zu kochen. Gleichzeitig stellte ich fest, dass mich Fastfood auf einmal gar nicht mehr reizte. Waren Pommes, Currywurst, Mayo früher mein wöchentliches Suchtessen (ich mußte das wirklich 1x pro Woche essen!), so lockt es mich heute gar nicht mehr hinter dem "Ofen" hervor. Ganz im Gegenteil...
Diese minderwertige, billige, geschmacklose Pampe, welche oftmals in alten, ranzigen Fett & schmuddeligen, schmierigen Imbissstuben gegart wird, ekelt mich mittlerweile an. Bäääähhhh!

Hinzu kommt, dass ich mich schon lange mit dem Gedanken beschäftige, weniger Fleisch zu essen. Es sind die üblichen Gründe: Tier- & Umweltschutz & auch gesundheitliche Aspekte.

Natürlich werde ich nicht von heute auf morgen zur Vegetarierin. Dieser Weg braucht einfach Zeit. Mein erstes Ziel ist erst mal, zwei vegetarische/vegane Tage pro Woche einzuführen. Der nächste Schritt wird vermutlich darauf hinaus laufen, zu Hause vegetarisch zu leben & in der Öffentlichkeit "normal" zu essen. Was ich gar nicht möchte, sind diese Fleisch-Ersatzprodukte (Tofu, Seitan), denn das hieße ja, mir würde etwas fehlen, was ja nicht der Fall sein sollte.

Für mich war es eher eine Kopfsache, mich von den Gedanken zu befreien, dass zu einer vollständigen Mahlzeit ein Stück Fleisch gehört!

Dieser Gedanke hat mich schon sehr lange Zeit blockiert & ebenso die Gedanken, dass vegetarische Kost Verzicht bedeutet, einseitig ist & Mangelerscheinungen verursacht...

Alles Blödsinn!

Jede Art von einseitiger Ernährung kann Mangelerscheinungen verursachen.

Warum sollte vegetarische oder vegane Kost schlechter sein, als "normale" Kost?

Mit diesem neuen Gedankenansatz habe ich nun angefangen mich ins vegetarische bis vegane Abenteuer zu stürzen, immer mit dem Ziel, einer gesunden, vielfältigen, genußvollen Ernährung; die obendrein das Tierleid veringert & unsere Umwelt entlastet. Darüber hinaus möchte ich auch meinen Kindern ein Vorbild sein & ihnen zeigen, dass man auch im Einklang mit der Natur gut leben kann.

Und so sieht die Umsetzung bei uns aus; vegane Küche am WE.

Gemüse Couscous mit Datteln:

 viele, frische Zutaten, zu 95% Bio-Produkte, alternativ Produkte aus der Region
das Krümelkind hilft fleissig beim Schnippeln
und probiert, ob die Zutaten auch wirklich schmecken *schmunzel*
Schade, dass ihr es nicht riechen könnt. Aber alleine schon beim Kleinschneiden zog ein herrlicher Duft, durch die Küche. Nach Zitrone, Ingwer & orientalischen Gewürzen... wunderbar!
der Marinadensud
das viele, leckere Gemüse
 alles kommt noch mal in den Ofen

Anschließend wird es mit Couscous gegessen. Fazit: superlecker!





1 Kommentar:

  1. hi...das ist eine sehr schaue Entscheidung ;-) Ich ernähre mich seit fast 20 Jahren vegetarisch...seit meinem 11 Lebensjahr...und bin sehr glücklich damit.
    Meine Kinder essen meist auch vegetarisch...im Moment lieben wir alle Glasnudelsalat...Das solltest du mal ausprobieren...lg luise

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