Freitag, 31. Juli 2015

Frische Kräuter bitte schön!

Was brauchen echte Hexen? Ausser einen Besen?

Richtig! Kräuter.

Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, Ton-Blumenkästen zu bekommen, die auch eine vernünftige Größe haben. Da es mir wichtig ist, die Kräuter in Küchennähe zu haben, brauchte ich leider doch wieder Blumenkästen, obwohl ich eigentlich keine Topfpfanzen mehr haben wollte. Aber mein Garten ist recht klein & die einzige Alternative wäre gewesen, mein Staudenbeet zu opfern, welches ich erst letztes Jahr frisch angelegt hatte.

Plastik-Kästen kamen natürlich nicht in Frage, da man nie weiß, welche ungesunden Stoffe diese im Laufe des Gebrauchs abgeben werden & welche dann wiederum von meinen Kräutern aufgenommen werden. Außerdem belasten Kunststoffe schon viel zu sehr unsere Umwelt, so dass man diese, so gut man kann, meiden sollte.

Nach langer Odysse, durch 5 Gartencenter (!) fand ich dann endlich Blumenkästen, die halbwegs groß & tief genug waren, damit die Kräuter halbwegs gut wachsen können. Mal sehen, ob sie wirklich ausreichen. Sonst muß ich mir doch große aus dem Web bestellen, was natürlich deutlich teuer sein wird, als meine Baumarktlösung.

Mein Kräuter-Starter-Kit besteht aus Oregano, Thymian, Liebstöckel, Schnittlauch, glatte Petersilie,
Estragon, Rosmarin & Majoran. Im Staudenbeet versteckt sich auch noch ein Salbei.

Diese Kräuter brauche ich sehr oft zum Backen, Kochen, Heiltees & für frische Kräuter-Zitronen-Rinsen (für die shampoofreie Haarwäsche). Deshalb bin ich sehr froh, sie jetzt frisch vorrätig zu haben.





Montag, 27. Juli 2015

Umweltverträgliche Spüllappen

Vielleicht kennt ihr das Problem: Plastik überall, wo man geht & steht...

Kaum ein Bereich in unserem Leben, der nicht von Kunststoffen dominiert wird.

Ahhh, das nervt mich schon lange aber irgendwie lebt man dann doch damit & ärgert sich insgeheim.

Doch dann sah ich einen Bericht über Prof. Dr. M. Braungart & war faziniert von seiner Idee, alltägliche Dinge zu produzieren, die entweder vollständig biologisch abbaubar oder wiederverwertbar sind.

Inspiriert von seiner Idee & den Ärger über den vielen Plastikmüll habe ich mir neue Spüllappen genäht. Nebenbei brauche ich auch dringend Spüllappen für unser Mittelalterhobby. Zum Glück hatte ich noch Leinenreste, in grob & fein, übrig. Leinengarn habe ich auch immer vorrätig. So, dass ich problemlos Spüllappen nähen konnte, die nach Gebrauch einfach kompostiert werden können.

Meine Spültücher sind ca. 30x30 cm groß & ich habe sie mit einem Fetonstich umsäumt.

Material:

- Leinen in grob & fein (am besten ungebleicht)
- Leinengarn (am besten ungebleicht)



  

Nach dem Nähen habe ich sie auch gleich mal getestet. Leinentücher gegen Microfasertücher.

Fazit: die Leinentücher reinigen genauso gut, wie ein Microfasertuch. Egal ob groben Schmutz oder schmierige Glasflächen. Ebenso brauchte ich kein Reinigungsmittel. Ein wenig Wasser reicht vollkommen aus.



Sonntag, 26. Juli 2015

Nie wieder Shampoo?

Angefixt durch einen Facebookpost, mußte ich es ausprobieren: meine Haare ohne Shampoo (no poo) zu waschen.

Ganz ehrlich? Dass, das funktionieren soll habe ich nicht geglaubt!

Aber ich bin von Natur aus zu neugierig, um es nicht zu probieren & zu verlieren hatte ich nichts. Meine Haare sind sehr fein & dünn & fetten leider extrem. Zur Zeit wasche ich mir 2x pro Woche die Haare mit dem Kräutershampoo von Aldi & bei Bedarf die Birke-Salbeispülung von Alverde.

Die notwendigen Zutaten hatte ich auch zufällig im Haus:

- Natron (1 EL auf 100ml Wasser)
- Essig (1 EL auf 500ml Wasser)

Das Natron werde ich beim nä. Mal noch etwas mehr verdünnen (1 EL auf 120 bis 150ml). Da hatte ich den Eindruck, dass es doch etwas zu konzentriert war. Die Rinse kann man auch deutlich verfeinern, z.B. mit verschiedenen Kräutern (Tee, Sud), auf die Kopfhaut & Haare abgestimmt, was dann sicher auch noch einen feinen Duft ergeben wird. Essig riecht nun mal sauer aber der Essiggeruch verfliegt auch spätestens nach den Trocknen.

Vorher:

Sorry, ihr müßt jetzt echt stark sein, meine Haare sind widerlich fettig. *schäm*




Nachher:

einfach nur wow - ich finde die Bilder sprechen für sich... 





By the way, die natürliche Haarwäsche war ein voller Erfolg & ich werde euch weiter davon berichten. Es gibt noch einige interessante, natürliche Haarwasch-Methoden zum Ausprobieren...


Donnerstag, 16. Juli 2015

Vegan backen? Ist gar nicht schwer!


Krümelkindchens Geburtstagskuchen war meine vegane Back-Premiere.

Ich hatte schon Sorge, dass es nicht funktionieren würde. Das wäre eine Schande um die guten Zutaten. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Also backen ohne Eier. Bis vor kurzem unvorstellbar für mich. Aber da ich inzwischen weiß, dass auch veganes Essen richtig lecker schmeckt & ganz einfach zu zubereiten ist. Habe ich mutig dem Mixer geschwungen...


Der Kuchen ist richtig lecker geworden & man schmeckt keinen Unterschied zu einem herkömmlichen Kuchen. Der Unterschied ist, dass für diesen Kuchen kein Tier leiden mußte.

Vielleicht hat ja einer Lust den Kuchen nach zu backen.

Schoko-Nuss-Kuchen

250 g gemahlene Mandeln, Kokosraspel oder Haselnüsse
250 g Mehl
235 g Rohrohrzucker (man kann auch weißen Zucker nehmen)
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Msp. Zimt
3 EL dunkles Kakaopulver
50 g Margarine (Alsan)
2 Eier
150 ml Sojamilch
130 ml Espresso

Das es ein Kinderkuchen werden sollte, habe ich den Espresso durch Sojamilch ersetzt & 1 Pck. Schokotropfen hinzugegeben.

Momentmal, werdet ihr jetzt sicher denken. Eier? Wieso Eier?

Ja, es gibt ein ganz simple vegane Alternative, um Eier beim Backen zu ersetzen:

Sojamehl!

Sojamehl wird aus Sojabohnen hergestellt. Bohnen bestehen größtenteils aus Eiweiß.
Das ist das Geheimnis.

Und so geht das: 1 veganes Ei = 1 EL Sojamehl + 2 EL Wasser




 Viel Spass beim Nachbacken!